Spieltherapie

Die Spieltherapie bietet Kindern einen geschützten Raum, in dem sie ihre inneren Erlebnisse über das Spiel ausdrücken können – oft lange bevor sie diese in Worte fassen können. Im freien oder angeleiteten Spiel zeigen sich Gefühle, Bedürfnisse und Erfahrungen, die das Kind beschäftigen. Die Therapie nutzt diese natürliche Ausdrucksform, um Zugang zu den inneren Themen des Kindes zu bekommen und gemeinsam Wege zu entwickeln, Belastendes zu verarbeiten und neue Kompetenzen aufzubauen.
Zentral ist dabei ein achtsames, unterstützendes therapeutisches Setting, in dem Kinder Sicherheit, Resonanz und Orientierung erleben. Durch Rollenspiele, Kreativmaterial, Figuren oder Sandspiel können sie Konflikte, Ängste oder Wünsche symbolisch darstellen und in ihrem eigenen Tempo bearbeiten. Die Therapeutin oder der Therapeut begleitet diesen Prozess sensibel, gibt Impulse, stärkt Ressourcen und hilft dem Kind, seine Gefühle zu verstehen und neue Handlungsstrategien zu entwickeln.
Eltern werden – je nach Alter des Kindes – eng einbezogen, sodass die Fortschritte auch im Alltag wirksam werden. So entsteht ein Rahmen, in dem Kinder spielerisch wachsen, Vertrauen aufbauen und innere Stabilität entwickeln können.
