(kognitive) Verhaltenstherapie
Die (kognitive) Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Verfahren, das Kindern und Jugendlichen hilft, belastende Gedanken, Gefühle und Verhaltensmuster zu verstehen und gezielt zu verändern. Viele Schwierigkeiten im Alltag entstehen aus erlernten Reaktionen, die einmal hilfreich waren, später aber belasten können. In der Verhaltenstherapie schauen wir gemeinsam darauf, welche Faktoren aktuelle Probleme aufrechterhalten und wie neue, hilfreiche Strategien aufgebaut werden können.
Ein zentraler Bestandteil ist das praktische Erlernen alltagstauglicher Fertigkeiten:
• Gefühle wahrnehmen und einordnen
• Gedanken hinterfragen und neu bewerten
• Verhalten Schritt für Schritt verändern
• Erfolge festigen und übertragen
Therapie bedeutet dabei immer ein aktiver Prozess: Kinder und Jugendliche werden gestärkt, ihre eigenen Fähigkeiten zu entdecken, neue Perspektiven zu entwickeln und Mut zu fassen, Neues auszuprobieren. Eltern werden – je nach Alter und Bedarf – eng eingebunden, um den Veränderungsprozess nachhaltig zu unterstützen und sichere Rahmenbedingungen im Alltag zu schaffen.
So entsteht ein Weg, auf dem Kinder und Jugendliche lernen, mit Herausforderungen selbstbewusster umzugehen und langfristig mehr Stabilität und Lebensqualität zu gewinnen.
